Wöchentlich Infos aus der Natur - heute Mönchsgrasmücke

Der Natur- und Vogelschutzverein möchte wöchentlich kurz informieren, was sich in der Natur tut. Im Frühling passiert extrem viel und oft merken wir dies gar nicht. Wir möchten Sie gluschtig machen beim nächsten Spaziergang oder im eigenen Garten die Ohren zu spitzen und die Augen zu öffnen für ganz viel Natur.



Endlich hört man sie wieder in Gränichen: Die Mönchsgrasmücke. Sie ist gerade aus ihrem Winterquartier am Mittelmeer zurückgekehrt. Das Männchen plaudert mit wohlklingenden Flötenstrophen und den "dida-dida" Refrain. So steckt er sein Revier ab und lockt Weibchen an.

Die Mönchsgrasmücke ist spatzengross. Die Körperoberseite ist dunkelgrau, die Körperunterseite ist hellgrau. Das Gefieder oben am Kopf (Kopfplatte) ist beim Männchen schwarz, während es beim Weibchen rotbraun ist.

Das Männchen singt meistens aus der Deckung oder auch von Singwarten. Meistens hört man sie bevor man sie sieht. Die Mönchsgrasmücke brütet in Bäumen und Sträuchern und lebt in unterholzreichen Wäldern, Hecken, Parks, Gärten und Friedhöfen. Dort findet sie auch ihre Nahrung: Insekten, Spinnen und Beeren.

Naturnahgestaltete Gärten mit einheimischen Sträuchern sind für die Mönchsgrasmücke äusserst attraktiv.

Fotos von © Michael Gerber, Birdlife Schweiz und © naturvorderhaustuer.boku.ac.at


Dieser Beitrag wurde von Cristina Boschi verfasst.

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