Workshop Essbare Wildpflanzen

August 19, 2019

Der Workshop zu essbaren Wildpflanzen mit Frau Christine Bühler-Vuille und Frau Esther Sonderegger fand grossen Anklang. Knapp über 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich bei der landwirtschaftlichen Schule Liebegg in Gränichen. Nachdem in zwei Gruppen aufgeteilt wurde, erstellte die erste Gruppe ein Kräutersalz und die zweite machte sich auf den Rundgang um viel Informatives zu erfahren. Meine Gruppe durfte zuerst mit Frau Bühler den Rasen neben dem Eingang zur Schule erkunden. Langweilig? Nein gar nicht. Bereits auf den ersten Metern entdeckten wir ganz vieles! zB. die Gundelrebe. Wächst wohl in fast jedem Garten und heisst nicht umsonst "Kräutchen durch den Zaun". Wer sie kennt, weiss was ich meine. Aber ich wusste nicht, dass man ihre Blätter als Tee zum Gurgeln oder auch zum Trinken bei Bronchitis oder Schleimhautentzündungen einnehmen kann.

 

Ebenfalls trafen wir den Spitzwegerich an, welcher gegen Juckreiz bei Insektenstichen Linderung verschafft. Vom "echten Labkraut", welches gelb blüht, erfuhren wir, dass man mit den Blüten einen feinen Sirup herstellen kann. Die Kornellkirsche kann mit viel Aufwand zu einer feinen Konfitüre verarbeitet werden. Aber man kann auch die ganzen Kirschen in Essig oder Öl einlegen und wie Oliven essen. Angekommen im Garten der Schule Liebegg gabs noch viel mehr Kräuter und auch Sträucher zu entdecken.

Falls Sie Holzbienen in Ihren Garten anlocken möchten, pflanzen Sie doch Muskatellersalbei. Gleichzeitig könnten sie die Blüten und Blätter als Beigabe zu einem Salat reichen. Sie helfen bei Verdauungsbeschwerden. Der Saft von Schwarzdornbeeren kann als Aufbaupräparat nach einer Antibiotika-Kur oder Krankheit helfen. Und der Tee von Mariendisteln bei Leberbeschwerden. Frau Bühler hätte noch unendlich weiter erzählen und erklären können. Doch die zweite Gruppe wartete bereits und wir machten uns auf zum Kräutersalz. Frau Esther Sonderegger nahm uns herzlich in Empfang und wir rüsteten uns auf mit einem Mörser. Nach kurzer Erklärung welche Blüten und Blätter wir vor uns haben, machten wir uns darauf diese mit dem Salz zu vermengen und zu zerreiben. Es entstanden wunderschön farbige Kräutersalze. Meine Tochter musste natürlich eines in pink herstellen mit Rosenblättern. Ich freue mich auch auf die Kombination Salz und Zitronenmelisse, welche ich bisher nicht mit Salz sondern eher als Sirup zu mir genommen habe.

Nach getaner Arbeit, durften wir einen feinen Apéro einnehmen, welcher die beiden Frau zubereitet hatten. Wir danken nochmals allen für diesen wunderbaren Event!

 

 

 

 

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