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Nistkastenkontrolle am Valentinstag – Ein Tag voller kleiner Wunder

  • Autorenbild: Sabrina Müller
    Sabrina Müller
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

14.02.2026


Die diesjährige Nistkastenkontrolle fand erstmals im Februar statt – ein bewusst gewählter Zeitpunkt, nur wenige Wochen vor dem Start der neuen Brutsaison. Einige Kästen wurden durch einzelne Vereinsmitglieder und gute Seelen bereits im Herbst herausgeputzt, und heute stand der offizielle gemeinsame Anlass an. Trotz kalter Temperaturen und Valentinstag fanden sich erfreulich viele helfende Hände ein, um die Kästen für ihre zukünftigen Bewohnenden bereit zu machen.

 

Beim Öffnen der Nistkästen begegnet man immer wieder Geschichten aus dem vergangenen Jahr – einige knochig, einige gefiedert, manche traurig, manche überraschend. Schon im Herbst staunten wir über ein kunstvoll gebautes Hornissennest und den unerwarteten Besuch eines kleinen Siebenschläfers. Heute wiederum durften wir über die filigranen, winzigen Eier eines Sommergoldhähnchens staunen. Welch zerbrechlicher Schatz – und welch beeindruckender Vogel daraus hätte schlüpfen können!

 

Während wir arbeiteten, beobachteten uns einige zwitschernde Zuschauende aus den umliegenden Ästen. Zwischen dem Rascheln und den Gesängen waren auch Wintergoldhähnchen zu erkennen, die neugierig verfolgten, was wir Menschen da in ihrer Nähe trieben.

 

Als Dankeschön für den grossartigen Einsatz gab es ein wohltuendes warmes Mittagessen, das die durchgefrorenen Hände und Herzen wieder aufwärmte. Ein besonderes Highlight zum Abschluss: Ein einzelnes Ei des Sommergoldhähnchens durfte als Glücksbringer mit nach Hause genommen werden. Der Grössenvergleich mit einer Essgabel zeigte eindrücklich, wie winzig diese Eier tatsächlich sind.

 

Solche Tage erinnern uns daran, wie vielfältig und faszinierend die Natur ist – und wie schön es ist, gemeinsam etwas für sie zu tun.




 
 
 

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